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6 (1837) Gott in der Natur
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Blicke zum Sternenhimmel.

Vierter Theil.

Ps. 8, 4. s.

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre/

Die Sterne singen seinen Ruhm;

Ihn preist der Erdball / ihm rauschen die Meere;

Das Weltall ist sein Heiligtbum.

Auf, jauchz'/ o Mensch/ in den heiligen Chören/

Du Geist vom Geist/ du Licht vom Licht!

Dich hob er über die Sterne der Sphären/

Du bist eS/ d»/ zu dem er spricht:

Mein ist die Kraft/ mein Himmel und Erde/

An meinen Werken kennst du mich;

Ich bin'S und werde sein / der ich sein werde!

Dein Gott/ dein Vater ewiglich.

Ich bin die Allmacht / die Weisheit und Güte/

Auch dich erkor ich ew'gem Heil!

Dem reinen Sinn/ dem reinen GemütheWird Geistcrseligkeit zu Theil.

jenseits jener Welttrümmer, welche um die Sonne in fastgleichen Entfernungen von derselben ihren Lauf haben, schwebtnoch ein anderer Wandelstern, größer als alle, diezwischen ihmund unserm glänzenden Tagesgestirn Hinrollen. Es ist eine Weltvon ganz neuen Eigenthümlichkeiten, und nur darin unftrmErdball ähnlich, daß, wie bei uns, auch dort Mondenlicht dieNächte erheitert. Wir nennen auf Erden jenen Stern, der auchnoch unfern bloßen Augen sichtbar ist, den Jupiter.

Er ist der größte aller uns bekannten Weltkörpcr, die, gleichunserer Erde, zur großen Sternenfamilie der Sonne gehören;sein Durchmesser ist mehr als eilfmal größer, denn der Durch-messer unsers Erdballs. Dennoch funkelt er, obgleich HellenLichtes, nur als mäßiger Stern am Nachrhimmel. Denn erschwebt über achtundachtzig Millionen Meilen weit von uns,über hundert und acht Millionen Meilen weit von derSonne! Welch ungeheure Fernen! Sie können nur noch inZahlen gedacht werden, aber die Einbildungskraft verliert jedenMaßstab dafür. Denn wie nichts dagegen verschwindet der Unofang unsers Erdballs, der uns so groß erscheint, und doch kaum