nutzbare Eisen wird in den meisten Ländern gewonnen. DerLöwe und Tiger liebt die Wüsten heißer Länder; der Wolf undBär die Einöden des Waldes und Gebirges. Vergebens würdeman sich Mühe geben, ihre Vermehrung in Gegenden zu ver-suchen, die außer dem engen Bezirk liegen, welchen ihnen dieNatur anwies. Aber das edle Roß, das nützliche Schaf, dasSchwein, die Ziege, werden leicht in kalten wie in heißenGegenden so einheimisch, als sie in unfern gemäßigten Landes-strichen sind.
Doch was wage ich den Haushalt Gottes in seiner wunder-baren Anordnung der Erde und ihrer Bewohner, der Jahres-zeiten und ihrer Wirkungen zu beschreiben! Indem ich nur denflüchtigen Blick darauf hinlenke, -verliere ich mich in das un-endlich Mannigfaltige von Schöpfungen und Verhältnissen; undich sehe tausend Dinge, deren Zweckmäßigkeit in Allem und fürAlles mich in Erstaunen setzt; und sehe Millionen Dinge, vondenen ich in meiner Unwissenheit nicht sagen kann, warum siesind. — Allein mein Glaube hält an Gott. Ich habe genuggelernt, um zu begreifen, daß Alles nothwendig sei, was derHerr schuf; und daß Alles nothwendig sei, weiß ich, weil ichseine überschwängliche Liebe kenne.
Ich schmecke und sehe in dem Segen jedes Herbsttages, wiefreundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
Was sollte dem Menschen auch wohl ein festeres, innigeresVertrauen auf die freundliche, natürliche Fürsorge Gottes ein-flößen, als solch ein stiller Blick auf die Wunder der Herbstzeit!Da am sichtbarsten enthüllt sich bei einer Mannigfaltigkeit vonSchätzen, welche die Natur uns zum Genüsse darbietet, derWille des Höchsten, Alles aufrecht zu erhalten und Jedem dasSeine zu geben, so lange das Dasein auf Erden währt. —Wozu nun der Kummer um die künftigen Tage?
Es spricht der Herbst: Gott lebt, Gott gibt! Und derMensch hört es und sieht es, und schmeckt es, wie freundlichder Herr ist — dennoch mangelt das rechte christliche Vertrauenim Herzen so manches Christen.— Es spricht der Herbst: Wasder Vater verheißen, das weiß er dem Kinde auch wohl zu