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6 (1837) Gott in der Natur
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nischen Beden bewohnen, ist verhältnißmäßig zu den weit«läufigen Landstrichen gering und beträgt noch nicht hundertMillionen; so wie auch der fünfte, erst vor wenigen Jahrengenauer entdeckte Welttheil der Südländer nur einige MillionenEinwohner haben mag: so, daß man die Menge aller Menschen,die auf Erden leben, über neunhundert Millionen stark schätzt.

Neunhundert Millionen Menschen erwarten täglich aufErden, durch Gottes, ihres Schöpfers und Vaters Gnade,Speise, Nahrung und Nothdurst des Lebens. Und der Vaterdieser Millionen, der Allbarmherzige, sorget für sie Alle; kenntdie Bedürfnisse jedes EinzelruJi, des sterbenden Greises und deskaum zur Welt gebornen Säuglings, des Schiffers auf demMeer, der in demselben Augenblick mit Sturm und Wellenkämpft, als der Wanderer in kalten Wcltgegenden Wurzeln unterdem Schnee aus der kalten Erde hervorsucht, oder ein Anderer mden brennenden Sandwüsten nach einem Tropfen Wasserschmachtet, und plötzlich eine stille Duelle rinnen sieht. FürAlle sorgt der Herr; und jedes Jahr und jeder Tag sieht seineGüte neu werden. Sein Reichthum ist unerschöpflich.

Kleinmüthiger, warum bekümmerst du dich alle Tage soängstlich: was werden wir essen, was werden wir trinken?Mütter, Väter, warum jammert ihr so vertrauenslos um dasSchicksal eurer Kinder, wenn ihr ihnen früh absterbxn und keinVermögen Hintersassen solltet? War es denn eure Kraft, oderwar es nicht vielmehr Gottes Huld und Kraft, die euch bishernährte und kleidete? Gehet hin, betet und arbeitet; für dasUebrige lasset den Vater sorgen, dem wir Alle angehören. Werfeteure Sorgen auf den Herrn, er wirb's wohl machen. Der,welcher täglich über neunhundert Millionen Menschen erhältund nährt, wird von seinem reichlichen Gastmahl wohl auchnoch Brosamen genug übrig haben, dich und die Dcinigen ge-nugsam zu sättigen. Denn siehe, so viel ihrer sind, sie werdenalle satt, und es bleiben noch Nahrungsvvrräthe genug voneinem Jahr zum andern übrig. Und würden der Menschen aufErden noch mehr, als schon sind, sie würden alle ihr Lager,ihr Kleid, ihr Obdach, ihre Speise, ihren Trank finden.