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6 (1837) Gott in der Natur
Entstehung
Seite
336
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fülltest Du die Luft mit Düften, enthülltest Du der WesenFormen und Farben, bewegtest Du uns durch Töne undSprache und darum sandtest Du dem Menschengcschlechte,dem sinnlichen, sündigen, nachdem die Zeit erfüllt war, Deinenewigen Sohn, unfern Befreier, Erlöser, daß Er uns nochdas Göttlichere kund thue!

Anbetungswürdiger l Angebeteter! Ich schaudere froh inder Mitte der Wunder, die mich umschweben; in der Mitteder Wunder, in welche Du mich, wie in ein Kleid, gehüllt hast.Dies Kleid wird einst abfallen; Deine Allmacht wird mir einherrlicheres reichen. Die Welt, wie ich sie durch meine Sinnebisher erkannte, wird vor meinem brechenden Auge verschwinden,aber eine andere, wunderbarere, schönere wird sich vor mir auf-schließen. O,! Vater, Vater, ich bin nicht würdig der Gnadeund Liebe, welche Du mir erzeigt hast. Ach, könnte ich hieniedenmich so vollenden, daß ich Deiner Huld würdiger wäre! Aberin Betrachtung Deiner will ich mich heiligen. Bleibe mir mitDeiner Gnade! Amen.