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6 (1837) Gott in der Natur
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einem Punkte vereinigen, so weit sie auch auseinander zu liegenscheinen.

Und doch, wie oft verliert der Sterbliche sündigend denheiligen Weg, das göttliche Ziel, und wird ein elendes Wesen,das sich selbst verdammt, fern von seinem hohem Ziele zubleiben und am Staub zu kleben. O Gott, wie verächtlichwird ein solcher Abtrünniger von Dir und den Gesetzen derNatur! Ohne Gefühl für seinen hohem Beruf, als unsterb-licher Geist, lebt er für sinnliche Ergötzungen, und wird Thier,ohne nur die Vollkommenheiten der Sinne zu haben, mit denenDu vorzugsweise die vernunftloftn Wesen ausgcstattet hast.

Herr, ich will mich heiligen und erheben in Deiner Wahr-heit, und die Betrachtung Deiner Werke leitet zur Wahrheit.Du selbst bist die höchste, die beseligendste. Ich will nicht müdewerden, diese zu erforschen und zu erkennen. So werde ichnur selbst deutlicher werden, und den Weg meines ewigenHeils nicht verfehlen. O gib mir, Vater, gib mir Kraft dazudurch Deine Gnade! Amen.