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Zl.
Betrachtung der Sinne.
.DaS Gefühl.
Liob io, ii. 12.
,
O Christen/ betet an und bringet" Der Lobgesänge mehr/ und singet
Gewaltiger»/ erhab'nern Dank!
Laßt unS/ sprach Gott einst/ Menschen schaffe»/
Ein Bild von unS/ nach uns geschaffen;
Und Adam ward/ erstaunt' und sang:
Er ist mein Schöpfer/ Gott/ ,
Jehova / Zebaoth!
ES ist kein andrer Herr / als Gott!
Wir/ dieser Gotteswelt Genosse»/
^ Wie wunderbar sind wir entsprossen!
Was ist'S / das in uns lebt und suhlt?
Und waS/ das tief zum Innern führet/
Was mich von Außen leise rühret/
Und in der Nerven Faden spielt?
Du bist mein Schöpfer/ Gott/
Jehova/ Zebaoth!
Der grenzenlose/ weise Gott.
Es kann dich der geheimnißvolle Bau einer glänzenden Blumeentzücken; der Himmel mit seinen Millionen strahlenden Welt-körpern kann dich zur Andacht begeistern; das Anschaucn derewigen und mannigfaltigen Ordnungen der Schöpfung ruftdich zur Anbetung des Schöpfers. — — Wie? warum ver-gissest du, was dir am nächsten liegt? Ist nicht dein eigenerLeib, dieser Schleier deines unsterblichen Wesens, ein eben sobetrachtungswürdiges Wunder göttlicher Weisheit und Macht?Kann das Weltgebäude unbegreiflicher und zweckmäßiger ge-schaffeii sein, als dein Leib?
Es leben Tausende, denen ihr Körper und seine Bedürfnissewichtiger sind, als Alles, was das Weltall hat — aber wiewenige von diesen Tausenden kennen nur kaum oberflächlich diemerkwürdigen Einrichtungen desselben! .Sie prüfen mit großerBedachtsamkeit die Zusammensetzungen und Stoffe ihrer Kleider,ihres Schmuckes; aber die Beschaffenheit ihres irdischen Ge«