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6 (1837) Gott in der Natur
Entstehung
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V

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Zl.

Betrachtung der Sinne.

.DaS Gefühl.

Liob io, ii. 12.

,

O Christen/ betet an und bringet" Der Lobgesänge mehr/ und singet

Gewaltiger»/ erhab'nern Dank!

Laßt unS/ sprach Gott einst/ Menschen schaffe»/

Ein Bild von unS/ nach uns geschaffen;

Und Adam ward/ erstaunt' und sang:

Er ist mein Schöpfer/ Gott/ ,

Jehova / Zebaoth!

ES ist kein andrer Herr / als Gott!

Wir/ dieser Gotteswelt Genosse»/

^ Wie wunderbar sind wir entsprossen!

Was ist'S / das in uns lebt und suhlt?

Und waS/ das tief zum Innern führet/

Was mich von Außen leise rühret/

Und in der Nerven Faden spielt?

Du bist mein Schöpfer/ Gott/

Jehova/ Zebaoth!

Der grenzenlose/ weise Gott.

Es kann dich der geheimnißvolle Bau einer glänzenden Blumeentzücken; der Himmel mit seinen Millionen strahlenden Welt-körpern kann dich zur Andacht begeistern; das Anschaucn derewigen und mannigfaltigen Ordnungen der Schöpfung ruftdich zur Anbetung des Schöpfers. Wie? warum ver-gissest du, was dir am nächsten liegt? Ist nicht dein eigenerLeib, dieser Schleier deines unsterblichen Wesens, ein eben sobetrachtungswürdiges Wunder göttlicher Weisheit und Macht?Kann das Weltgebäude unbegreiflicher und zweckmäßiger ge-schaffeii sein, als dein Leib?

Es leben Tausende, denen ihr Körper und seine Bedürfnissewichtiger sind, als Alles, was das Weltall hat aber wiewenige von diesen Tausenden kennen nur kaum oberflächlich diemerkwürdigen Einrichtungen desselben! .Sie prüfen mit großerBedachtsamkeit die Zusammensetzungen und Stoffe ihrer Kleider,ihres Schmuckes; aber die Beschaffenheit ihres irdischen Ge«