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ich darf Dich Vater heißen, und in meinem Innern spiegeltsich ein dunkles Bild Deiner Vollkommenheit und Majestät.
Wo soll ich anfangen, wo soll ich enden, wenn ich, Vater,mein Vater, von Deiner Herrlichkeit und Deiner Liebe, vonDeiner Barmherzigkeit und meiner Unwürdigkeit' rede? Wieist es möglich, daß ich jemals kleinmüthig werde, und wiederfroh zu werden verzweifle? Wie ist es möglich, daß ich, DeinKind, ich Geist, für wenige Zeit in Staub gehüllt. Deinervergessen kann, und alle meine Freuden in diesem Staubesuche? — Nein, nein, je länger ich Deine Werke betrachte, indenen Du Dich offenbarest, je erhabener fühle ich mich, je zu-versichtlicher hänge ich Dir an, der Du auch den Wurm imWassertropfen kennest und nährest und leitest. Und wer vonmeinen Brüdern je verzagt, ich will ihm zurufen das süße,heilige Wort: Sehet, welche Liebe hat uns der Vater erzeigt,daß wir sollen Gottes Kinder heißen!