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6 (1837) Gott in der Natur
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Gottes Größe im Kleinen.

Ps. ISS/14.

Ihr Thäler und ihr Höhen,

Euch, die der Schöpfer schmückt,

8 stiller Ruh zu sehen,

3st, was mein Her; entzückt.

Schön seid ihr, Waid und Waiden,

Und du, bethaute Flur!

Wie rein sind deine Freuden,

O reizende Natur!

ES wehet, wallt und spieletDas Laub um jeden Strauch-Und jedes Würmchen fühletDer Schöpfung Lebenshauch.

Und in der Nüh und Ferne8st Gottes Allmacht groß!

Wie in dem Reich der Sterne,

Co in dem kleinsten Moos.

Ihr Thäler und ihr Höhen,

Ihr, die der Schöpfer schmückt,

O lehrt mich Gott erhöhen.

Der mich durch euch entzückt!

^Hmmer kehre ich aus dem erdrückenden Gewühl des Lebens zuDir zurück, o mein Schöpfer, und zu der Betrachtung derWunderwerke, mit denen Du mich umringst. Hier finde ichimmer wieder meine süßeste Erholung und die lebendigste Er-innerung meiner Kräfte. Hier sehe ich glänzender die MajestätDeiner Allmacht und Weisheit; hier rührender die BeweiseDeiner Alles durchdringenden, Alles beseligenden Güte; hieranbetungswürdiger die Wirkungen Deiner Vorsehung.

Und wer könnte denn stumm bleiben, während der feierlicheLobgesang der ganzen Natur zum Himmel emporsteigt? wergefühllos bleiben in der Pracht der weiten Schöpfung, die unsin unendlicher Mannigfaltigkeit umschwebt?

Wohin soll ich mein Auge wenden, um die Macht undHerrlichkeit des Schöpfers am erschütterndsten wahrzunehmen?Soll ich die Welten zählen, welche als zahllose Sonnen aus