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6 (1837) Gott in der Natur
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24 .

Das Feuer.

Psalm 97, te.

Wo tönt der Psalm, der Dich erreicht,Dich, Herr, und Deine Stärke;

Die Macht, der aufier Dir nichts gleicht,Die Grüße Deiner Werke?

Wo tönt der festliche Gesang?

Laß mich den Jubel hören!

Laß meines schwachen Liedes DankMit ihm vereint Dich ehren; ,

Dein Lob hier wiederhallen!

Ich kann, mein Gott, wie groß Du bist,Errathen mehr als wissen.

Was ist der Erde Kreis? Er istEin Schemel Deinen Füßen.

WaS ist der Sonnen ew'ger Glan;,

Der unsre Welt erquicket?

Was ist des Blitzes Feuert«»),

Der durch die Himmel zücket?

Nur Schatten Deines Lichtes.

Und wenn ich alle Tage von der Frühe des Morgens biszur feierlichen Stunde der Mitternacht, Gott, wunderbarerSchöpfer, Deine zahllosen Werke betrachten könnte: nie würdeich damit meine Wißbegierde ganz stillen; nie würde ich in derAnendlichkeit Deiner Schöpfungen enden, nie die erhabeneMannigfaltigkeit und Pracht derselben weder genug beschreibennoch bewundern können.

Wenn der Blindgeborne in lebenslänglicher Finstcrniß dahinLappte, und das Entzücken der Sehenden nie verstand; wenner, der nie das Lächeln der Zärtlichkeit in den sanften Zügenfeiner Mutter, nie den mitleidigen Schmerz des guten Vaterssah, von allen seinen Geliebten nur ganz dunkele Bilder in derSeele trug; wenn er von der gestimmten Pracht und Zierde desblumenreichen Frühlings und Sommers nichts empfand, als nureine wohltätigere Wärme, und den süßen Duft der für ihn inewiger Nacht verborgenen Blüthen wie beklagenswürdig warer! Für ihn war die Hälfte der Welt verloren. Für ihn stndalle sehenden Menschen höhere, von Gott beglücktere Wesen l

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