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6 (1837) Gott in der Natur
Entstehung
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Das Wasser.

Ap. Gesch. tl, t7.

Betet an, laßt uns lobstngcn,

Opfer unserm Schöpfer bringen,

D-er da thront in Glanz und Macht!

Tr gebot allmächtig: Werde!

Himmel standen nun und Erde,

Seine Güte preisend, da.

Der Allmacht erster Sohn,

Der Engel, jauchte schonPreis dem Schöpfer!

Oben wölbt er seinen Himmel,

Wunderbar schwebt unterm HimmelJede Wolk' ein hängend Meer.

Und auf sein allmächtig WehenDeckt das Wasser alle Höhen,

Und er winkt

Die Fluth versinkt;

Ein siebenfarb'ger Himmelsbogen,

Als Siegeszeichen, prangt daher,

Gebannt in Ufern steht das Meer,

Und droht umsonst mit seinen Wogen.

Ilnvergänglichkeit heißt der Stempel, welchen der SchöpferAllem aufdrückte, was er geschaffen hat. Selbst das Irdischedauert unvergänglich fort. Es mag hundertmal seine Formenabändern: der erste Stoff bleibt immerdar, er erscheine unsnun in Luft aufgelöfet; oder als Stein, der zur Erde verwittert;oder als Erde, die in Pflanzen übergeht; oder als Pflanze,welche die Nahrung lebendiger Geschöpfe wird; oder als leben-diges Geschöpf, welches stündlich durch Ausdünstung einen Theilseines Körpers an die Luft wieder zurückgibt, oder im Todedurch seinen Staub die fruchtbare Erde vermehrt.

Nichts Erschaffenes kann ganz vergehen. Nichts kannsich ganz aus dem unendlichen Weltreich Gottes verlieren.Vergehen und Sterben heißt nur Gestalten und äußere Ver-bindungen abändern und mit andern wechseln. Willst dudiesen Tausch der Formen nicht Tod heißen: so ist im Weltallkein Tod!