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Donner des Himmels und das Säuseln deS niederfallenden'Regens, welcher die Flur erfrischt.
Sollte ich allein stumm sein in dem großen Tempel derNatur, den Deine Hand erbaute, wo Dich Alles erhebt undverherrlicht? Sollte ich allein undankbar durch das Reich DeinerWohlthätigkeit und Gnade hingehen, wo selbst die Wonne deskleinsten Wurmes Dir für Deine Schöpferhuld dankt? O ichwäre nicht werth aller Liebe und Treue, die Du mir erwiesen!
Und wenn ich Dich mit Engelzungen priese, und jedenAugenblick meines Lebens des Guten eingedenk wäre, welchesDu, o Herr, an mir gethan: wäre ich darum Deiner Gnadewürdiger? — Nein, ich würde es auch dann nicht sein! Dennwas könnte ich Dir geben, das ich nicht von Dir empfangenhätte; und wie gering bin ich, daß Du, Gnadenvoller, meinerimmerdar gedenkest! — Nichts habe ich, nichts bin ich, alsdurch Dich; nichts sind alle erschaffenen Wesen, als durch Dich.Aber wie der Wurm im Staube, aber wie der Seraph vorDeinem Throne will auch ich Dich verkünden und preisen, unddie Stimme meines höchsten Entzückens sei Gebet!