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6 (1837) Gott in der Natur
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Die Luft.

Psalm, tä.

Gelobt sei Gott! Ihm will ich fröhlich singen,Ihm Dank und Ruhm mit seinen Kindern bringen;Ich will, verei.nt mit allen frommen Seelen,

Sein Lob erzählen.

Groß, majestätisch sind der Höchsten Werke,Sie künden seine Weisheit, seine Stärke;Aus ihnen strömen heilige Vergnügen,

Die nie versiegen.

Er baut den Wundern, die sein Arm errichtet.Ein Denkmal, welches keine Zeit vernichtet;Die weite Luft erzählt vc.n seiner Güte,

Der Baum mit Blüthe.

Ihn zu erforschen, und ihn zu erheben,tzst wahre Weisheit, führet uns zum Leben;Erleuchtet uns, damit des Menschen Seele,Was gut ist, wähle!

26ie lieblich prangt die verjüngte Welt im Strahlenschmuckdes Frühlings! Wie versilbern sich mit zarten Blüthen Bäumeund Gebüsche des Thales, während die Wälder längs den Hügelnvom Hellen Grün leuchten, und die Quellen zwischen neu um-blümten Felsen anmuthig daherrauschen, oder der breite Strommajestätisch im spiegelnden Sonnenglanz dahin zieht!

Ist dies die öde Landschaft, die noch vor einigen Wochenerstorben dalag, verhüllt im Schnee oder grauen Nebel? wodie Thierc in ihren Höhlen, die Menschen in ihren Wohnungenverborgen lagen, und nur der Rabe unter dem trüben Hnrimelüber die kahlen Felder hinschwebte, oder der Sperling schüch-tern stch den Wohngebäuden nahte, und zwitschernd um einigeKörnchen Nahrung zu flehen schien?

Wie wunderbar, wie unbegreiflich ist Alles umgestaltet!Gott winkte; die Stürme schwiegen; die Schneegestöber flohen;der Erdball wandte sich dem Sonnenlicht entgegen; die Quellenund Flüsse stießen ihr Eis ab; Millionen schlafender Keimedrangen aus dem Schoost der Erde hervor, und entfalteten ihre

Si!

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