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Der Frühling.
Psalm io».
Empor, empor! mein Herz erglühtIm Frühlingssonnenstrahl.
Empor/ Empor! Gott ist mein Lied!
Ihn singen Berg und Thal.
Don allen Kreaturen schwingtSich Gottes Lob empor.
Ihn singt der Wurm, der Seraph singt/Ihn aller Welten Chor!
Lobe den Herrn, meine Seele, und Alles, was in mir ist,seinen heiligen Namen; denn wer ist mächtiger, als er, der dieewigen Vesten der Erde und des Himmels gegründet, und un-geheure Welten, wie schwebenden Sonnenstaub, hält? Werist unergründlicher an Güte und Barmherzigkeit, als er, derdie Seligkeit des kleinsten Wurms und der Hallelusah bringen-den Geister des Himmels bereitet?
Lobe den Herrn, meine Seele! Die Zeiten verwandeln sich,und die Völker und Reiche; es ändert die Erde ihre Bahn undGestalt, und die unzähligen Gestirne entstehen und schwinden.Nur Er ist ewig und immerdar, und ist ewig groß und immer-dar , und seine Barmherzigkeit kennt keinen Wechsel, seine Liebekeinen Wandel.
Lobe den Herrn, meine Seele! denn er ist dein Gott,der durch den Reichthum des Weltalls die Wonne des Himmelsgießt, der dem Grashalm den labenden Thau und dem Auge des ^Menschen die Thränen der Freude gibt: er ist dein Gott, unddein Vater.
Lobe den Herrn, meine Seele! Der die Blüthen desFrühlings auf dich streute, da du voll kindlicher Unschuld imArm deiner Mutter lächeltest, umringt dich heute mit seinenWundern, daß du in Entzücken ihn anbetest.
Ihr Quellen, von blühenden Gesträuchen umschattet; ihrWasstrbäche unter den Hangenden Weiden, die ihr über den