zu begreifen; aber um mich her schlägt ein Weltmeer zusammen,in dem ich untergehe. Meiner Kraft gebricht die Macht, meinemLeben die Zeit, Dich zu ergründen. Ich glaube Dich zu erblickenin enthüllten Räthseln des Weltganzen, aber Du verschwindesthinter unendlichen, neuen Geheimnissen, deren Schleier meinArm nicht heben kann. Ich verliere mich in der Fülle DeinerWunder; ich fühle meine Kleinheit; es wird Nacht um mich,wo ich Licht sah; ich verschwinde mir selbst — ich behalte keinenTrost im Gefühl meiner Nichtigkeit, als den Gedanken, welchenJesus mit göttlicher Weisheit in mein Inneres legte, den himm-lischen Gedanken: auch ich bin Deiner unendlichen Werke eins!Auch ich bin Dein Kind! Auch ich darf Dich Vater nennen!Auch auf mich blickst Du gnadenvoll und barmherzig, wie aufjedes Deiner wunderbar erschaffenen Wesen! Auch mich wirstDu nicht versinken lassen, und mich nicht vergessen, o Vaterunser Aller, der Du bist in den Himmeln!
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