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Indem ich mich der wiederkommenden Sommerzeit freue^erfreue ich mich der schönsten Ordnungen des Schöpfers. Ich.kenne aus mehrjährigen, selbstgemachten Erfahrungen, ich kenne?aus den mündlichen und schriftlichen Ucberlieferungen derer, dieschon vor mir diese Erde bewohnt haben, einen, wenn gleich ge-ringen, Theil der Gesetze, in welchen sich Alles bewegt. Esma§>Vieles veränderlich sein, aber die göttliche Gesetzgebung in de»Natur ist doch unwandelbar. Ich weiß, mag auch noch so mancher-rauhe Wintersturm über unsere Felder fliegen, endlich werdendie Fluren blühen. Ich weiß, die Zeiten der Rosen sind nahe. Aufnichts kann ich mit größerer Gewißheit zählen. Menschliche Ver -fehle ändern oft; selbst der Wille des weisesten Herrschers kann-in Widersprüche verfallen. Aber ewig einerlei ist Gott und seürWille, unwandelbar sein Rathschluß, unzerbrechlich seine Ord-nung ! — Warum baueich denn so viel aufMcnschenwort und nr'chLlieber auf Gottes Rath? Warum folge ich so oft den Winken undLehren kurzsichtiger Sterblicher, und nicht lieber den mir durch..Jesum gevffenbarten Winken des ewigen Vaters, die immerd«dieselben bleiben, zur Beseligung der Seelen in allen Weltgegerr-den und Weltaltcrn? Gottes Wort bleibt ewiglich. —Darunr sollst du Gott mehr gehorchen als den Menschen!
Inzwischen drängt sich mir bei Betrachtung der in ewigerGleichförmigkeit wiederkommenden Jahreszeiten eine Bemerkung?,auf, die mein ganzes Inneres bewegt, und für mich von hoher.Wichtigkeit wird.
Unvergänglich sind die Ordnungen des Schöpfers im un-endlichen Reiche seiner Schöpfungen; darum wird in Ewigkeit-Alles so bleiben, wie eS seit Ewigkeit war. Das Weltganze steht»,Es verschwinden wohl einzelne Theile; sie welken, sterben, zer-trümmern, faulen, verwittern, lösen sich auf, aber werdendadurch wieder Ursache neuen Lebens, neuer Gestalten. NichMstirbt ganz aus; es erzeugt sich immerdar wieder. Wie die Abend-sonne des einen Volkes im gleich.n Augenblick die Morgensonncdes andern ist: so ist der Tod oder Untergang von zahllosen Ge-schöpfen im gleichen Augenblick die Geburt und Keimung zahl»lcser anderer. Tod und Geburt, Verwesen und Keimen sind aW"