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zur Sünde, welche mich so oft unglücklich machen und meinenGeist vom Angesicht Gottes entfernen. Vielleicht wird dann beihellerer Erkenntniß mein Entschluß fester, mein Wille stärker,meine Kraft mächtiger, die Sünde in mir zu ertödten und denGeist von allen Unlauterkeiten zu reinigen, die ihn beflecken.
Wehe, wenn ich dann nur nicht mit Entsetzen gewahr werdenmuß, daß ich vielleicht schon so tief gesunken bin, um mich wieder 'ganz zu erheben, ein Ebenbild Gottes! Wenn ich dann nurnicht gewahr werden muß, daß die Duellen des Bösen in mirdurch Verwahrlosung zu mächtig strömen, als daß ich sic gänzlichF eindämmen oder austilgen könnte!
Mein Gott, mein Vater, mein Erbarmer, wie ^ft bin ichsündigend von Dir abgefallen; wie oft schwor ich, mich in JesuSinn^u heiligen — wie heiße, feierliche Gelübde der Besserunglegte ich ab — wie weinten meine Aeltern, meine Verwandtenso manche Thräne über meine Zukunft, da ich noch Kind war!Ach, die Guten! sie haben wohl nicht ganz vergebens wegen
meiner Verführbarkeit gezittert.-Und noch heute ringe ich
nach meiner Besserung. Werde ich endlich überwinden?
A Mer kann mir beistch'n? Du allein
Sollst meine Hilf' und Stärke sein.
Laß meine Schwachheit immer mirVor Augen steh'n, daß ich von DirNie weiche: daß ich standhaft sei,
Dir bis zum Tode, Gott, getreu.
Dann kommt die Zeit, wo, Herr, von DirDer Hang zum Bösen ganz in mirVertilgt und ausgerottet wird,
' Wo nie Verstand und Herz mehr irrt.
Wie heilig werd' ich dann, wie rein,
Wie herrlich, Gott, wie selig sein!
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