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Schleim, Blut, Knochen, Fleisch und dergleichen; das Ein-und Ausathmcn; die Zersetzung der eingesogenen Luft in derLunge; das Ausstößen der ungesunden, zur Lebensunterhaltunguntüchtigen Luft- und Nahrungstheile; das stille Fortwachsenund Ausbilden der Gestalt, der Haare, der Nägel; das allmäligeUeberaehen und Verwandeln des Knorpels in Knochen; dasSteiferwcrdcn der Muskeln im Alter; das Spröderwerden undVerhärten der feiner» Gefäße; damit endlich auch die allmäligzunehmende Unfähigkeit des Körpers, die Nahrungsstoffe ein-zunehmen und gehörig zu verarbeiten, wodurch zuletzt eineSchwächung und Hinfälligkeit des ganzen Werkzeuges, ein voll-kommenes Untauglichwerden für den Geist, — der Tod, erfolgt.
Es haben zahllose Menschen gelebt und leben noch, die bei-nahe von allen diesen mannigfaltigen Gefühlen und Wirkungender ihnen cigenthümlichen Pflanzennatur gar keine Kenntnißhatten. Oie Gesetze des Schöpfers wirken im Stillen fort.Nichts ändert sie. Mit sich selbst stehen sie nie im Widerspruch.
So erkenne ich denn nun, daß das in mir wohnende Böse,die Neigung zur Sünde, das den Gesetzen meines Geistes wider-sprechende Gesetz, nicht in meiner irdischen Natur gegründet sei,in so fern der Leib eine Pflanze ist. Woher aber entspringt diesesUebcl?
Sprach nicht der weise Paulus (Nöm. 7, 22): „Ich habeLust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen; ich seheaber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitetdem Gesetz in meinem Gemüthe, und nimmt mich gefangen inder Sünde Gesetz, weiches ist in meinen Gliedern." — Wo istdieses Gesetz? Wie und wodurch entsteht es? Liegt cs in meinerirdischen Pflanzennatur, oder in meiner geistigen Natur?
Ernst will ich mich in einer andern Stunde des Nachdenkensdiesem Gegenstand weihen, indem ich mich und meine Naturennäher prüfe. Wie lehrreich sind mir solche Betrachtungen! Wietiefer wird meine Einsicht in den unendlichen Haushalt Gottes!Welch ein Wunder bin ich m'r selbst! — Ja, ich will nicht e -müden, bis ich die wahren, verborgenen Quellen alles Ucbels imInnern meiner Brust entdeckt habe; die ersten, dunkeln Reizungen