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Ziellinien bekommt, und schreibt auf was derIndex und Nonius jedesmal zeigen.
Wann man ( wie zuweilen geschiehet ) auSeinem Thurmfenster Winkel zu meßen hat, soschraubt man die Füße des Stativs ab, setztdaßelbe mit den blosen Gewindstücken auf einBrett und schiebt es mit diesem vor das Fenster,so kann man bester um sich sehen, und größereWinkel meßen, als sonst möglich wäre.
Statt eines solchen Winkelmeßers, gebrauchtman in manchen Fallen mit Vortheil eine soge-nannte Boustole ( einen Eompaß ) woraufeine Magnetnad« l die Stelle des Index ver-tritt. Die viertel und halbe Grade muß manauf derselben nur nach dem Augenmaaße schätzen,auch darf, wenn man sich dieses Werkzeuges be-dienen will, kein Eisen an dem Stativ befind-lich seyn, sondern alles Schraubwerk muß vonMeßing gemacht werden, weil bekanntlich dieNachbarschaft des Eisens die Magnetnadel ausihrer Richtung bringt. Noch ist zu merken daßdie Richtung der Magnetnadel nicht an allenOrten und zu allen Zeiten einerlei, sondern einerbeständigen Veränderung unterworfen sey. DieSschadet^ unterdeßen nichts, wenn man in einerleiGegend bleibt und nicht zu lange Zeit über einer