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Unterthanen gewinnt, als durch blutgetränkte Lor-beern. Dasselbe Land hat dergleichen Beispiele nochmehrere auszuweisen, und sie finden sich in der al-ten und neuen Geschichte bes Orients und Occidentesnicht so gar selten.
Wenn, wie der Vers. S. 17 annimmt, auf fünf-hundert Einwohner in Preußen ein Adliger käme; sohatte Preußen nicht mehr als 23,000 Adlige. Wasfür eine Auszeichnung kann das sein, in welchesich 23,000 Theilnehmer theilen? Wenn nun auchjenes Verhältniß unrichtig ist; so ist es doch unleug-bar, daß gerade die Menge des Adels in Teutsch-land sein Ruin gewesen ist. Der König darf nuralle seine bürgerlichen Unterthanen für Edelleute er-klären, wie Rom einst die Bundesverwandten fürBürger; so sind alle adligen Ansprüche mit einemSchlage zernichtet. Nicht die geringe Anzahl des-selben konnte mithin den Staatskanzler bestimmen,diesen Ansprüchen nicht zu huldigen; sondern dieklare Ansicht, daß, so unentbehrlich auch die Ver-schiedenheit der Stände in einem monarchischen Staateist, doch ihre Stellung gegeneinander durchaus keineVeranlassung nachtheiliger Reibungen abgeben dürfe;daß dies letztere gegenwärtig zwar noch der Fall,-