Krieg führte; 2 ) daß sich fast alle höchsten Befehls-haberstellen, im Felde und in den Festungen, anPersonen von Familie vergeben befanden, die durchConnexion auf ihren Platz gekommen waren; end-lich 3) daß die ganze Staatsmaschine so hinfälliggeworden war, um bei dem ersten heftigen Anstoße zu-sammenfallen zu müssen. Wenn einmal diese Ursachenwieder vorhanden sein werden', welche immer verbun-den sind, weil eine aus der andren folgt, so wirdauch dieselbe Erscheinung wiederkommen.
Vollkommen wahr ist es, daß ein auf bloßenWaffenruhm gegründetes Regiment, so groß seinErfolg sein möge, den eignen Boden unterwühltund mit der Zeit in sich selbst zusammenstürzen muß;aber keineswegs ist es wahr, daß einem nicht durchdie Geburt zum Throne berufenen Regenten keineandre Wahl übrig bleibe, als seinen neuen Un-terthanen durch den Glanz seiner Siege vergessenzu machen, daß er ihres Gleichen war. (S. 10)Der Verf. hat ja den edlen König von Schweden'vor Augen, der mit dem Waffenruhme zufrieden, dener sich früher erkämpft hat, als König auf ganz andreSiege ausgeht, und durch die Weisheit seiner Re-gierung sicherer-die Herzen und die Neigung seiner
2