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Erstes Rapirel.
sie entstehen von der ausgehöhlten Seite der Nieren, undendigen sich in die Harnblase nahe an ihrem Hals, indemsie schräge einen Zoll lang zwischen den Hauten der Blaselaufen; welche Art ihrer Eröffnung ihnen wie Klappen dient.Den Anfang der Harngange in den Nieren machen die Harn-gefäße der Nieren (lubuli vrinsrii) aus, die durch ihreVer-einigung das Nierenbecken (belms renalix) in jeder Nierebilden. Zwischen den Harngefäßen haben die Schriftstellerkleine Wärzchen (kapillar) bemerkt, und die Theile in denNieren, welche durch eine hellere Farbe hervor stehen, nen-nen sie Drüsen (HlsnüulsL)*).
Die Harnblase liegt in einer Verdoppelung des Bauch-fells in dem untern Theil des Beckens in der Bauchhöhle;ihre Gestalt ist rund, und ihre Haute sind dieselben wie bei-den Gedärmen und andern schon beschriebenen hohlen Mus-keln; nähmlich, eine äußere membranöse, eine mittlere mus-kelartige und eine innere membranöse, die außerordentlich em-pfindlich ist, wie man in den Fallen wo Steine und Griesdarum sind, deutlich sieht. Der Nutzen dieser Empfindlich-keit ist, damit sie zur Empfindung des Unbehagens geschickt sey,welche die Thiere reiht den Harn auszulassen, wenn die Blasedavon ausgedehnt ist. Diese Empfindlichkeit ist so stark,daß keine Flüssigkeit als nur der natürliche Harn, lange dar-inn gelitten werden kann, selbst bloßer Harn, oder Harn
mit
s) Man unterscheidet an den Nieren eine Rindensubftanz, einemarkige, und endlich die Wärzchen (Spills«). Die Rinden-substanz ist röthlich und dringt beynahe einen halben Zolltief in die Nieren ein, ihr folgt die markige (Lubiksnti, me-klullsn!, k. cirieritis) deren Farbe mehr ins graue fallt.Wärzchen sind in jeder Niere gewöhnlich neune, sie wer-den gröfftcntheils durch die in ihnen zusammen laufen-den Harngefäße (rnbulas krliiniguos) gebildet, die sichin ihnen in größere Neste vereinigen und an ihrer Spitzein die Nierenkelche (Lalicss) eröffnen. LcliumlLusIck <ieLtrubkura reuum. Löit. /788- ?. zü — üz.