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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
212
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Li2 Zwölftes Rapirel.

Von den Enden des großen Sichelblutbehälters und des senk-rechten, fangen die zwev Seirenblurbehälr." *) an, diewenn sie an das Felsenbein kommen, niederwärts steigen,und sich durch die korsmina ocllaua in die innere Drosteladerbegeben. Ein anderer Blutbehälter ist der rinflförmiye(81NU8 circl»i»ns)2), der rundum den vordemTheil der8eliatm-cica läuft; seine zwei) Enden öffnen sich in vier Blutbe-lialter, das eine an der Spitze jedes Felsenbeins, geht inden Seitenblutbehälter, und das andere an den untern Seiteneben dieser Beine, welches unbestimmt sich so wohl in dieSeitenblutbehälter als in die Nackenblutbehälter eröffnet;diese zwei) letztenBlutbehälter haben allezeit Verbindungsäste.Dre Nackestblurbehätrer (8ilE ceruicale« ) laufen vonder Basis der Hirnschaale durch das große Loch zu beiden Sei-ten des Rückenmarks der Halswirbel, und durch die Seiten-fortsatze dieser Wirbel ; die letztem von diesen haben zu-weilen eigne Löcher die von den koraminibuz ocllsuiL zu demhintern Theil der Fortsätze des Hinterhauptsbeins laufen.Zwen andere solche Gefäße gehen von dem ringförmigenBlutbehälter zwischen dem Keilbein und dem vordem Theilder Felsenbeine gerade zu in die innem Drosseladern s)

Die weiche Hirnhaut, (?>-> mater) -ff) ist eineaußerordentlich feine Membran, die unmittelbar das Gehirn

beklei-

Auch 8li,us transnerli (quer gelegene Blutbehälter) vonden gleichnahmigen Furchen des Hinterhauptsbeins indenen sie liegen, sie ergießen sich in den hintern Theil derkoüse lUAuisris, in den Anfang der innern Drosselader.

ns) lklUl^ü nach dem der ihn zuerst beschrieben hat, oder nachseinem Sitz 8mus oirculsris iellse turoicae.

2°^) Ohne Zweifel meint der Verfasser die vense vertebrsles.

ß) Diese nennen wir jetzt 8mus csuernoios.

Ist) Sömmermg nennt sie die Gefäßhaut (IVlemdrsn, vslcu-lols) a.a. O. S. 43. Ihre genaue Beschreibung s. ebend.§- 34 - 41 -