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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
211
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Don der httrreu und weichen Hirnhaut. 2n

Blut aus den kleinem Blutadern des Gehirns aufnehmen.'Ihre Anzahl :st unbestimmt, und die welche beständig sind,werden nicht von allen Schriftstellern in derselben Ordnungbeschrieben. Der erste der sich darbietet ist der czroße Llur-hehälrer (Linus louZitulliniilis lujwrior) *), der von einemblinden Loch ein wenig über dem Hahnenkamm, längst demobern Rande des Sichelfortfatzes läuft. Ein Querschnittdurch dieß Gefäß ist nicht wie bey andern Gefäßen rund, son-dern dreyeckig, und die Seiten des Dreyecks sind Cirkclbo-gen, von denen der obere nach außen, die zwey untern abernach innen gewölbt sind. Die Gestalt dieses Gefäßes wirddurch kleine Bänder erhalten, die an seinen iunern Wänderrvon einer zur andern laufen, und hindern daß es durch deirgleichförmigen Druck des enthaltenen Blus weder conifch nochcylindrisch, wie andere Gefäße werden, und also die obernRänder jeder Halbkugel des Gehirns nicht drücken kann. Andem untern Rande dieses Fortsatzes befindet sich gewöhnlichein sehr kleiner, der der kleinere oder untere Sichelblur--behälrer (8inus lonZituciinaiis inkelior f. Minor) genanntwird; er läuft in den senkrechten (recllus) und wenn er fehltso wird er durch eine Blutader ersetzt. Der senkrechte (Li-nus reöius) **) läuft zwischen den zwey ersten Fortsätzen derharten Hirnhaut, und ergießt sich mit dem großen Sichel-blutbehälter in die zwey Seitenblutbehälter (Linus Isrersles),mehrentheils aber geht der große Sichelblutbehälter mehr ge-radezu in einen der Seitenblutbehälter, und der senkrechte iirden andern. Zuweilen ist in dem dritten Fortsatz ein kleinerder sich an demselben Ort mit dem vorhergehenden ergießt.

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sie ansehnliche dreyeckige Zwischenräume oder Canäleübrig, welche das Blut, das aus dem Gehirne zurüchkömmt, aufnehmen, und in die Venen des Halses lei-ten. Ebend. §. 28.

Auch Linus kslcikormis k. triangulsris.

Auch xergeuäiculsris 5 , lorculsr Neroxbili.