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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
213
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Von der Harken und weichen Hirnhaut. 2rz

bekleidet, selbst zwischen seinen Lappen, Halbkugeln und Win«düngen. Sie dient zur Umhüllung des Gehirns, und zurUnterstützung seiner Blutgefäße, den Schlagadern, daß siesich in ihr.in kleine Aeste zerthcilen können, damit sich dasBlut nicht ungestüm in das Gehirn ergieße; und den Bluta-dern/sich in ihr zu vereinigen, damit sie sich in wenigemund starkern Aesten in die Blutbehälter begeben können. Ver-schiedene Zergliederer beschreiben eine dritte zwischen der har-ten und weichen Hirnhaut gekegene Membran, die die Spinn-webenhaut (^ractinoicies) genannt wird, die man an demhintern Theil des Gehirns, auf dem kleinen Gehirn, und,dem hintern Theil des Rückenmarks, sehr leicht sehen kann'').

Ich habe einen großen Theil der harten Hirnhaut,«nd einmahl einen Theil der weichen Hirnhaut verknöchertgesehen.

*) Diese in ihrer Art einzige Haut, die keine ähnliche imganzen übrigen Körper har, außer etwa dem zarten Häut-chen (Hmvion) das die Wasserblase um die menschlicheFrucht im Mutterleibs bildet, überzieht wie ein in einefeine fast durchsichtige Membran ausgebreiteter Schleim' viel genauer als die feste Hirnhaut das große und kleineGehirn und das Rückenmark, dringt aber nicht wie dieGefaßhaut in die Einschnitte des großen und kleinen Ge-hirns ein. Als ein ziemlich weiterer Beutel umzieht sie -das ganze Rückenmark vom obersten Anfänge bcym Ur-sprung-dcr Sehcnerven an bis tief unter sein spitzes Ende,dritt zwischen die doppelten Enden (Ursprünge) des Rük-kenmarks, und bildet das zahnichte Band (^smentuln. -jenticulsww). Noch hat man keine Gefäße mit Gewiß-> heit in ihr entdeckt. Ebend. §. 3133.

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