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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
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Sechstes Aapirel.

Nierenschlagader (/Lrwris emulgenx Textes), unter demrechte» untern Muskel des Zwerchfells. Er wird durch dieVereinigung dreycr Röhren gebildet; die eine kommt unterder 'Aorta her, dis andere von dem Zwischenraum zwischender 'Aorta und Hohlader, die dritte unter den Nierenschlag-adern (srkerüx emulbemibux) der rechten Seite. Der tiso-oux cbviikerus nimt an seinem obern Theil allmählich anDicke ab, und endiget sich in eine dünne häutige Röhre, vonungefähr einer Linie im Durchmesser, die bekannt ist unterdem Nahmen:

Ouökux tboracicux (Speisesaftsröhre). Diese gehetzwischen den muskulösen Fortsätzen des Zwerchfells, auf derrechten Seite und einigermaßen hinter der Aorta in die Höhe;darauf steigt sie in der zellichten Substanz unter dem Brust-fell, zwischen der Aorta und der Von» iine psri oderZox, bis zum fünften Rückenwirbel, wo sie von der Von»ii7.v,Lox, da wo diese vorwärts, zu ihrer Verbindung mitder hcrabsieigenden Hohlader, in die Höhe steigt, bedecktwird; hieraufgehk diese Röhre schräge nach der linken Seiteunter die Speiseröhre (OoiopbsZux), die herabsteigendeAorta, und den großen Bogen der Aorta, bis sie die linkeKopfschlagader (Dsrotis siuilirs) erreicht, wo sie sich, durcheine runde Wendung, deren gewölbter Theil nach oben zuist, gegen die linke Drosselnder (Vens niAuIsrix) wendet.Am obersten Theil dieses Bogens spaltet sie sich in der Langeeiner halben Linie in zwcy Aesie, davon der obere ein star-kes lymphatisches Gefäß ausnimt das vom den Halsdrüsenkommt. Wenn man dieses lymphatische Gefäß aufbläsetoder durch Einspritzung anfüllt, so sieht man daß es zweyKlappen hat; nachdem sich die zwey Aeste wieder vereinigethaben, seht die Röhre ihren Lauf fort zur innern Drosseln-der, hinter welcher sie in die Höhe steigt, und unmittelbaran der linken Seite der Vereinigung dieser Ader, sich inden obern und vordem Theil der linken Schlüsselbeinsblut-ader eröffnet, deren innere Membran durch eine Verdoppe-lung eine halbmondförmige nach außen, gewölbte Klappe bil-

dck,