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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
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161
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Sechstes Kapitel.

Von den Milchgefaßen.

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A-'ie Milchgefäße, (Vals iallle-) bestehen aus den Vs-»18 Isöteiz, dem ll-LLe^caculc» Lb^Ii und dem Ouillus kbo-

rsLi'cud.

/«Kens u. s. w. sind eine sehr große Anzahl sehrfeiner durchscheinender Röhren, die von den dünnen Gedär-men anfangen, und von da durchs Gekröse gehen, sie verei-nigen sich oft, und bilden wenigere aber stärkere Gefäße, diezuerst durch die Drüsen des Gekröses und dann in das kiecep-tseuium Lbz-'li gehen. Diese Gefäße werden, bevor sie zuden Drüsen des Gekröses oderj in Hunden zum Pankreas desAsellius, welches die Versammlung dieser Drüsen ist, gelan-gen, Vense isökese primi ^eneeis genannt; und von da biszu ihrem Eintritt in dasll.ecepts<.uium cb^jj, Veiigeseculchi Senenx. Die Verrichtung dieser Gefäße ist, denflüssigen Theil der verdauten Nahrungsmittel, welcher Cbylusgenannt wird, aufzunehmen und in das ll-eceptsculum (^bviizu führen, damit er von da durch den llucllun tkomLiLu» indie Blutgefäße geführt werde.

Folgende vortreffliche Beschreibung des keceptsculmncb^li undDucllus tborsaicuL verdanke ich Hrn. Monro.

O/?/// , oder Farrr/r

^ Lo? ?re (Milchcysterne) ist ein häutiger, einigermaaßen

,bimförmiger, ungefähr zwey Driktheil Zoll langer, und anseinem breitesten Theil wenn er zusammengefallen ist, einDritthcil Zoll breiter Sack; er liegt auf dem ersten Lenden-wirbel, rechts von der Aorta, etwas böher als die rechte

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