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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
153
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Oem Ney dem Speistcanal und dem Gekröse, isz

Die Länge der Gedärme verhält sich zu der des gan-zen Körpers in einem Mann von mittlerer Größe wie fünfzu eins; in schlankeren Menschen ist das Verhältniß gewöhn-lich geringer, und in kleinern größer.

Das Gekröse. (lAelemernim ) ist eine Membrandie locker von den Lenden anfängt und von da zu allen Gedär-men fortgeht. Es schuht den Leerdarm und Hüstdarm vor> Verwickelungen in ihrer peristaltischen oder wurmförmigenBewegung, und erhält die übrigen an ihren Plätzen. Esunterstützt alle die Gefäße die zu und von den Gedärmen ge-hen, nähmlich Schlagadern, Blutadern, lymphatische Ge-fäße, Milchgefäße und Nerven, auch enthält es viele Drü-' sen die von dem Ort an dem sie sitzen Drüsen des Gekrösesi (61snciulae meleiuericae) heißen. Der Anfang dieserMenr-' bran von den Lenden ist ungefähr drei) oder vier Zoll breit,l aber zunächst den Därmen ist sie mit der Seite derselben, anwelcher sie sitzt, welche an den dünnen Gedärmen ungefähr^ den vierten Theil kürzer ist als die andere von gleicher Länge! wenn aber diese Membran von den dünnen Gedärmen abge-sondert ist, so fährt sie zusammen, und wird gegen zwepDrittheil kurzer.

Ich öffnete einen Knaben von ungefähr zwölf Jahren,der an der Darmgicht (baliioiliacs), die gewöhnlich eine Ver-! schlingung der Gedärme genannt wird, gestorben war; hier

s fand ich die Gedärme, den Magen, Zwölffingerdarm und

^ Leerdarm, von Luft und Dunst bcynahe neunmahl über ihrel natürliche Dicke ausgedehnt, wodurch sie den Hüstdarm so^ K z zusam-

den, und zwar werden die größer«, welche zu oberst imi Zwölffingerdarm gleich hinter dem Pylorus ihren Sitz

! haben ülslwulss lftunnerisnae, die kleinern welche sich

; mehr gegen das Ende der dünnen Gedärme befinden,

6!sr<lulse pk-verisnse, die kleinsten endlich, deren jedervillus achte haben soll, 61-iniluIse l^ilberkülnnsnse ge-! nannr.