Oem Ney dem Speistcanal und dem Gekröse, isz
Die Länge der Gedärme verhält sich zu der des gan-zen Körpers in einem Mann von mittlerer Größe wie fünfzu eins; in schlankeren Menschen ist das Verhältniß gewöhn-lich geringer, und in kleinern größer.
Das Gekröse. (lAelemernim ) ist eine Membrandie locker von den Lenden anfängt und von da zu allen Gedär-men fortgeht. Es schuht den Leerdarm und Hüstdarm vor> Verwickelungen in ihrer peristaltischen oder wurmförmigenBewegung, und erhält die übrigen an ihren Plätzen. Esunterstützt alle die Gefäße die zu und von den Gedärmen ge-hen, nähmlich Schlagadern, Blutadern, lymphatische Ge-fäße, Milchgefäße und Nerven, auch enthält es viele Drü-' sen die von dem Ort an dem sie sitzen Drüsen des Gekrösesi (61snciulae meleiuericae) heißen. Der Anfang dieserMenr-' bran von den Lenden ist ungefähr drei) oder vier Zoll breit,l aber zunächst den Därmen ist sie mit der Seite derselben, anwelcher sie sitzt, welche an den dünnen Gedärmen ungefähr^ den vierten Theil kürzer ist als die andere von gleicher Länge! wenn aber diese Membran von den dünnen Gedärmen abge-sondert ist, so fährt sie zusammen, und wird gegen zwepDrittheil kurzer.
Ich öffnete einen Knaben von ungefähr zwölf Jahren,der an der Darmgicht (baliioiliacs), die gewöhnlich eine Ver-! schlingung der Gedärme genannt wird, gestorben war; hier
s fand ich die Gedärme, den Magen, Zwölffingerdarm und
^ Leerdarm, von Luft und Dunst bcynahe neunmahl über ihrel natürliche Dicke ausgedehnt, wodurch sie den Hüstdarm so^ K z zusam-
den, und zwar werden die größer«, welche zu oberst imi Zwölffingerdarm gleich hinter dem Pylorus ihren Sitz
! haben ülslwulss lftunnerisnae, die kleinern welche sich
; mehr gegen das Ende der dünnen Gedärme befinden,
6!sr<lulse pk-verisnse, die kleinsten endlich, deren jedervillus achte haben soll, 61-iniluIse l^ilberkülnnsnse ge-! nannr.