Von den Ruschen der Beine. gz
zu entfernen; ferner ist sie ein bequemer VereiniZungspunktfür die Muskeln zu einer gemeinschaftlichen Wirkung.
Die Schienbeinröhre, (nbia) ist an ihrem obemEnde breit, wo sie zwey flache Pfannen zur Aufnahme desSchenkelknochenö hak. Zwischen diesen ist ein rauher Fort-satz an welchem die liZameiua LruLista dieses Gelenks sest-sitzen. Neben dem obem Ende ist ein Fortsatz an den dasBand oder die Sehne der Kniescheibe befestiget ist, und andem untern Ende ist der Fortsatz, welcher den innern Knö-chel macht, und dieses Bein vor Verrenkungen nach außen,sichert. Gegen das obere Ende zu ist das Bein dreyeckig undetwas auSgehöhlt an der Seite zunächst den Muskeln, unrihnen mehr Raum zu lasten; nach unten zu aber, so wie disMuskeln dünner und sehnichker werden, wird das Bein run-der, welche Gestalt im ganzen stärker ist. Jedoch ist diesesBein nicht so stark als der Schenkelknochen, obgleich es einegrößere Last tragt, wozu es dadurch geschickt wird, daß esgrader und kürzer ist, und die Last des Körpers in mehr senk-rechter Richtung tragt.
Das VDadenbein (stbula) sitzt an der Außenseite derSchienbeinröhre; sein oberes Ende ist mit diesem Bein unterdem Kniegelenk verbunden, und das untere wird in eine flachsGrube eben dieses Beins ausgenommen und bildet etwas tie-fer den äußern Knöchel. Dieser Fortsatz verstärkt, mit demder Schienbeinröhre, das Knöchelgelenk, welches demungeach-tet, da es so klein ist, nicht stark genug seyn würde, wenneö zu stärkerer Bewegung bestimmt wäre. Ich bin zweifel-haft, ob dieses Bein zur Unterstützung des Körpers beyträgeoder nicht; sein großer Nutzen aber ist, den Muskeln ZurAnlage zu dienen, und selbst seine Gestalt ist nach dieser ih-rer gebildet.
Von den Anochen des Fußes. Der Gberfuß(tsrsus) besteht aus sieben Knochen, von denen der erste dasKnöchelbein (sstrsZAlus) heißt; er unterstützt die Schisn--
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