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2 (1799)
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war: so kann man einen solche!, Preis bloß durch diegroßen Kosten der darauf verwandle,, Albeit, und dieseKosten wiederum nur durch die Mangeftaltiglcit derMaschinen erklären, deren man sich dabey bediente.Auc?> der Preis der feinern wollenen Zeuge scheint, wenngleich nicht so außerordentlich siech, doch weit höhergewesen zu seyn, als er in unsern Zeiten ist, ' PliniuSerzählt, *) daß von gewissen Tüchern, die auf eine be-sondere Weise gefärbt wen en, das Gewicht eines Pfun-des, hundert Denarien, das ist, drey Pfund St. sechsSchilt, und acht Pf. gekostet habe. Von andern, aufeine andere Weise gefärbten Tüchern, kostete ein Pfundam Gewichte tausend Denarien, oder drey und dreyßigPfund Sr. sechs Schill, acht Pf. Hierbei) ist noch zumerke:,, daß das römische Pfund nicht mehr, alszwölf Unzen unsers (uvoir cku ^vis) Gewichts enthielt.Dieser hohe Preis scheint zwar hauptsächlich in dem Fär-ben gesteckt Zu haben. Wäre aher nicht das Tuch ansich selbst theurer gewesen, als das in unsern Zeiten ver-fertigte ist: so würde man schwerlich so viel Kosten aufdas Farben desselben verwendet haben« Das Mihvcr-hältniß in dem Werthe der Nebensache, zu dem Wertheder Hauptsache wäre tu grosi gewesen. Der von dem-selben Schriftsteller angegebene Preis gewisser Tn-clinarim, einer Art wollener Polster oder Küssen, aufdie man sich bey dce Taft! zu lehnen pflegte, übersteigtollen Glauben: einige sollen über dreyßig tausend, undeinige gar über dreymahl hundert tausend Pfund St. ge-

*) Im neunten Buche, im neun und dreißigsten Kapitel.

»*) Pliiiius im achten Buch, in, ficht und pimmsten Kgpitel.