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2 (1799)
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sich seiner Arbeit, auf Unkosten des Herrn, zu sntzi-'hcn.A stakt einer Belohnung, möchte vor arme Sklavewahrscheinlich einen derben Verweis und vielleicht oben-drein eine Züchstgung bekoinmen. Daher wird über-haupr in Mauusacturcn, die von Sklaven betriebenwerden, mehr 'Arbeit erfordert, um die;elbe Quantitätvera-beiener Waaren zu lieftru, als in Manufakturen,die freue Leins betreiben; und daher ist das, was dieerstem verfertigen, gemeiniglich theurer, als was dieletztem verfertigen. Herr von Montesquieu macht dieBemerkung, daß die hungarischen Bergwerke nichtreicher sind, und doch mit geringern Kosten, folglichauch mit größerm Gewinn betrieben werden, als die be»nacnbarcen türkischen Bergwerke» Die letztem werdendurch Sklaven bearbeitet; und es ist den Türken nisin den Sinn gekommen, sich anderer Maschinen zu be-dienen, als der Arme ihrer Sklaven. Di« hungarischenBergwerke hingegen werden durch freye Menschen undmit vielen Maschinen betrieben, welche die Arbeit sehrerleichtern und abkürzen. So wenig man auch von denPreisen der Mmmfacturwaaren aus den Zeiten der Grie-chen und Römer weiß: so scheint es doch, daß die vonder feinern Gattung außerordentlich theuer gewesen sind»Seide wog man gegen Gold aus. Freylich war Seidein damahligen Zeiten kein emopaifcheS Manufastur-Er-zeugniß, sondern mußte aus Ostindien geholt werden;so, daß die Weite des Weges die Hohe des Preises eini-germaßen begreiflich macht. Aber der Preis, den eineDame zuweilen für ein Stück sehr seiner Leinwand be-zahle haben soll, scheint eben so ausschweifend hoch ge-wesen zu seyn; und da Leinwand doch immer eine euro-päische, oder höchstens eins ägyptische Mguufacmrwaare

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