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kostet haben. Es wird auch nicht gesagt, daß dickerhohe Preis von dem Färben hergerührt habe. DoewrArbmhnot macht die Bemerkung, daß wahrscheinlich inder Kleidung wohlhabender Leute, beyderley Geschlechts,in alten Zeiten nicht so viel Mannigfaltigkeit geheischtHabs, als in neuern Zeiten; und daß die Einförmigkeit,die wir in der Bekleidung der alten Statuen wahrneh-,mcn, dieß zu bestätigen scheine. Er schließt hieraus,daß ihnen ihre Kleidung weniger gekostet haben mäste,als uns die unsrige kostet. Allein dieß dürste wohl dar-aus nicht fvlgcn. Wenn eine Kleidung nach der Modeso sehr kostbar ist; so wird es nicht viel Mannigfaltig-keit darin geben. Wenn aber durch Vervollkommnungin den hervorbringenden Kräften des Kunst-und Ar-beitssteißeS der Manufacniren, diese oder jene Kleidungzu einem mäßigen Preise herunter gekommen ist: sowird, natürlicher Weise die Mannigfaltigkeit sehr großseyn. Wenn sich reiche Leute nicht durch den Aufwandeines einzelnen Kleides auszeichnen können: so werdensie suchen, sich durch die Menge und Verschiedenheitihrer Kleider hervor zu thun.
Bey allen Nationen ist der allergrößte und wich-tigste Handelszweig, wie wir bereits gesehen haben, derVerkehr unter den Bewohnern den Städte und den Land-leuten. Die Stadtbewohner ziehen von dem offenenLande das rohe Erzeugnis?, welches theils den Stoss zuihrer Arbeit, theils den Fond zu ihrem Hinterhalte aus-macht; und sie bezahlen dieses rohe Erzeugniß, indemsie den Landleuten einen gewissen Theil desselben, verar-beitet, und zum uumirkelbaren Gebrauchs zugerichtet,zurückgeben. Der Handel zwischen diesen beyden ver-
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