Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
680
Einzelbild herunterladen
 

erster» gerade zu oder absichtlich befördert habe. Inemisen Scaatm des alten Griechenlandes war der aus-wärtige Hände! ganz und gar verbothen, und in andernhielt man dafür, daß die Beschäftigungen der Handwer-ker und Ma mfackuristen der Stärke und Behendigkeitdes menschüchsn Körpers schadeten, daß sie ihn zu denFer r stecken, wozu ihre kriegerischen und gymnastischenUebung n ihn bilde» sollten, ungeschickt und also unfä-hig machten, die Beschwerden des Krieges zu ertragenund den Gefahren desselben Zu begegnen. Solche Ve-schastigungen hielt man nur für Sklaven schicklich, unddie freyen Staatsbürger durften sich bannt nicht abgeben.In denjenigen Staaten sogar, in weichen ein solchesV rbo h nicht siarc fand, wie in Rom und Athen, warder große Haufe des Volks von allen Gewerben, diege nmväi'tig meistenkheils von den untern Klassen derEinwohner in Städten getrieben werden, so gutals ausgeschlossen. Mir allen diesen Gewerben beschäf-tigten sich in Athen und Rom die Sklaven der Reichen,und trieben sie auf Rechnung ihrer Herren, deren Reich-thümer, Macht und Begünstigung es einem freyen Ar-men ganz unmöglich machte, für seine Arbeit, wennsie mit der Arbeit des Slaven der Reichen in Concur-rcnz kam, Abnehmer zu si wen. Ueberdieß sind Skla-ven selten erfinderisch; und die wichtigsten Verbesserun-gen sowohl in den: Maschinenwesen, als in der Anord-nung und Vertheilung der Geschäfte, wodurch die Ar-beit erleichtert und abgekürzt wird, sind Erfindungenfreyer Menschen. Wenn auch ein Sklave eine Vcr-besser nag dieser Art vorschlüge: so wäre sein Herr wohlgar geneigt, den Vorschlag für eine Eingebung derFaulheit, für einen Versuch LeL Sklaven zu halten,