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genommenen Maxime des Systems, Kaufleute, Hand-werker und Mauufactunsten von Natur mehr zumSparen geneigt sind, als Gutsherrn und Laudwirkhe:so ist es auch in so fern wahrscheinlich, daß jene, mehrals diese, zu Vermehrung nützlicher Arbeit, die in derGesellschaft betrieben wird, und folglich zum Wachs-thums ihrer wirklichen Einkünfte, das heißt, des jähr-lichen Erzeugnisses von ihrer Länderey und Arbeit, bey-tragen werden.
Fünftens und letztens. Wenn man nun auch,dem Systeme gemäß, annimmt, daß die Einkünfte derEinwohner in jedem Lande, in nichts anderm bestehen,als in der Quantität von Nahrungsmitteln, die ihnenihr Fleiß verschaffen kann: so muffen doch, selbst unterdieser Voraussetzung, und unter übrigens gleichen Um-ständen, die Einkünfte eines Handel treibenden und miLManufakturen versehenen Landes allezeit größer seyn, alsdie Einkünfte eines Landes, das weder Handel nochManufakturen hat. Vermittelst des Handels und derManufakturen kann jährlich eine größere Menge vonNahrungsmitteln in ein Land eingeführt werden, als seineigener Boden, bey dem jedesmahligen Zustande seinerCultur, hervorbringen könnte. Die Einwohner in ei-ner Stadt haben oft gar keine eigenthümlichen Lände-reyen, und doch ziehen sie, durch ihren Gewerbfleiß, soviel rohe Erzeugnisse von anderer Leute Ländereyen ansich, daß sie dadurch nicht nur mit den Materialien zuihrer Arbeit, sondern auch mit dem Fond zu ihrem Un-terhalte versorgt werden. Wie eine Stadt zu ihrer be-nachbarten Landschaft: so kann sich auch oft ein unab-hängiger Staat zu andern unabhängigen Staaten oderLändern verhalten. So zieht Holland «inen großen
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