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2 (1799)
Entstehung
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aller ihrer Landsleute für sie und ihren Handel allein kha-tig sey. Ob sie gleich bey vielen Handwerke» die Zahlder Lehrlinge, die zugleich angestellt werden dürfen, ein-schränken ; ob sie gleich bey allen Handwerken den Lehrlin-gen eine lange Lehrzeit zur Nothwendigkeit machen, unddadurch die Anzahl der Personen so sehr als möglich ein-schränken, welche die Kenntniß dnr verschiedenen Gewer-be besitzen: so wollen sie doch nicht zugeben, daß vondieser verringerten Anzahl ein Theil außer Landes gehe,und den Fremden Unterricht ertheile.

Jede hervorgebrachte Sache ist zu irgend einem Ge-brauche bestimmt; mit einem Worts: Consuimion istder einzige Zweck aller Production, und der Vortheildessen, der etwas hervorbringt, darf nur in so fern inBetrachtung gezogen werden, als ohne ihn der Vortheildessen, der gebraucht oder verbraucht, nicht erreicht wer-den kann. Die Wahrheit dieses Satzes ist so einleuch-tend, daß es ungereimt seyn würde, ihn erst beweisen zuwollen. Allein nach dem kaufmännischen Systeme wirdder Vortheil des Consumenten allezeit dem Vortheile desProducenten aufgeopfert, und es scheint, daß man dieProduction, und nicht die Consumtion, als den letztenZweck alles GewerbfleißeS und alles Handels betrachte.

Wenn wir die Einfuhr aller fremden Waaren er-schweren, welche mit den bey uns gewachsenen oder ver-arbeiteten Waaren in Concurrenz kommen könnten: soopfern wir augenscheinlich den Vortheil des einheimische»Consumenten dem Vortheile des Producenten aus. Nurzu Gunsten des letztem muß der erstere die Erhöhung desPreises bezahlen, die bey diesem Monopole unvermeid-lich ist.

Bloß