Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
627
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also glauben/ daß die Aufmerksamkeit auf diese Dingesich nach der Belohnung richten werde, die man in demPreiw der Wolle für die angewandte Mühe und Kostenerwarten könne. Indessen hangt auch die Güte derWolle meistentheils gerade von der Gesundheit, demWachsthums und dem Umfange des Thieres ab; unddie Sorgfalt, welche man auf die Güte des Fleischeswenden muß, ist gewissermaßen zu Veredelung derWolle hinlänglich. Der Verminderung d^ö Prers.-Sungeachtet, soll dennoch, wie man sagt, die englischeWolle, wahrend des jetzigen Jahrhunderts, gar sehrveredelt worden seyn. Vielleicht wäre sie, bey bes-sern Preisen noch mehr veredelt worden; und wenn derniedrige Preis die Veredelung auch nicht ganz und garverhindert hat: so hat er sie doch wenigstens zurückge-halten.

Es scheint daher, daß das Gewaltthatige in diesenAnordnungen weder in Ansehung der Quantität desjährlichen Erzeugnisses der Wolle, noch in Ansehungihrer Qualität so viel Schaden gethan habe, als manhätte erwarten sollen; wiewohl meiner Meinung nach,dabey die Qualität weit mehr gelitten hat, als dieQuantität, und also dem Interesse der Besitzer vonSchäfereyen in gewissen Rücksichten Eintrag geschehenist, aber doch überhaupt nicht in dem Maße, als mansich wohl einbilden möchte.

Diese Betrachtungen können das unbedingte Ver-both der Wollaussuhr nicht rechtfertigen; aber sie be-weisen augenscheinlich, daß es heilsam sey, diese Aus-fuhr mit einer starken Abgabe zu belegen.

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