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ner erfordert, um einen einzigen Weber fortwährend zubeschäftigen; und mehr als vier Fünftheile aller Arbeit,die auf die Bereitung der Leinwand gewendet werdenmuß, stecken bloß in dem Gefpinnste. Nun sind aberunsere Spinner arme Lerne, meistentheils Weiber, dieim ganzen Lande herum zerstreuet find, und weder Un-terstützung noch Fürsprecher haben. Nicht durch denVerkauf dessen, was diese Leute verarbeitet haben, son-dern durch den Verkauf der vollendeten Arbeit des We-bers machen unsere großen Manusacturherren ihren Ge-winn. So wie eö ihr Vortheil ist, die vollendete Waa-re aufs theuerste zu verkaufen: so ist es auch ihr Vor-theil, das Material zu derselben aufs wohlfeilste einzu-kaufen. Wenn sie der gesetzgebenden Macht Ausfuhr-Prämien für ihre eigene Leinwand, erhöhece Einfuhrzöl-le auf alle fremde Leinwand, und gänzliches Verboth derfranzösischen Leinwand zum einheimischen Verbrauche,abbringen: so wollen sie damit bewirken, daß sie ihreeigene Waare so theuer, als nur möglich, verknusenkönnen. Wenn sie die Einführung des fremden Garnserleichtern, und dasselbe mit dem Gefpinnste unserer ei-genen Landsleute in Concurrenz bringen: so wollen siedie Arbeit unserer armen Spinner so wohlfeil, als nurmöglich, eiukaufen. Sie sind eben so eifrig darauf be-dacht, den Arbeitslohn ihrer eigenen Weber, als denVerdienst der armen Spinner niedrig zu erhalten; undes geschieht keinesweges dem Arbeiter zu Liebe, daß sieden Preis der vollendeten Waare zu erhöhen, und denPreis des rohen Materials zu erniedrigen suchen. Nurdenjenigen Gewerbfleiß, der dem Reichen und Mächti-gen zum Vortheile betrieben wird, will das kaufmänni-sche System beleben. Der Gewerbfleiß hingegen, der
dem