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2 (1799)
Entstehung
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doch mit Ausnahme der Mexikaner und Peruanerbloße Jäger; und der Unterschied zwischen einer An-zahl Hirten und einer Anzahl Jäger, die ein gleichgroßer und gleich fruchtbarer Strich Landes ernährenkann, ist sehr beträchtlich. In Afrika und Ostindienhielt es also viel schwerer, die Eingebornen zu verdrän-gen und über den großem Theil ihrer Ländereyen die eu-ropäischen Pflanzungen auszudehnen.

Hierzu kömmt, daß der Geist ausschließender Ge-sellschaften, wie wir bereits gesehen haben, dem Ge-deihen neuer Kolonien nicht zuträglich und das vornehm-ste Hindernis; gewesen ist, daß sie in Ostindien nichtgut fo-tgekommen sind. Die Portugiesen trieben ihrenafricanischen sowohl, als ostindischen Handel ohne der-gleichen Gesellschaften; und obgleich ihre Niederlassun-gen in Cougo, Angola und Venguela an der afrikani-schen Küste, und in Goa in Ostindien, durch Gewis-senszwang und andere Rcgierungsfehler sehr heruntergekommen sind: so haben sie doch eine entfernte Aehn-lichkeit mir den Kolonien in Amerika, und werden zumTheil von Portugiesen bewohnt, die seit etlichen Men«scbenaltern daselbst ansäßig sind. Die Etablissementsder Holländer am Vorgebirge der guten Hofnung undin Batavia sind jetzt von allen Kolonien, welche dieEuropäer jemahls in Afrika oder Ostindien angelegt ha-ben, die beträchtlichsten, aber beyde haben eine vorzüg-lich glückliche Lage. Das Vorgebirge der guten Hof-nung war von einer ganz rohen und fast eben so wehrlo-sen Völkerschaft, als die eingebornen Amerikaner sind,bewohnt. Hiernachst ist es gleichsam das Wirthshausauf der Hälfte des Weges zwischen Europa und Ostin-dien,