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2 (1799)
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dien, wo fast alle europäische Schiffe eine Zeitlang ein-zukehren pflegen. Die Proviantirung dieser Schiffemit allen Arten frischer Lebensmittel, mit Früchten undzuweilen mit Wein, verschafft den Kolonisten für ihreüberflüssigen Erzeugnisse einen sehr ausgebreitetenMarkt. Was das Vorgebirge der guten Hofnungzwischen Europa und Indien ist, das ist Batavia zwi-schen den vornehmsten Ländern Indiens selbst. Esliegt an der am stärksten befahrnen Straße von Jndo-sta» nach China und Japan, beynahe in der Mitte die-ser Straße. Auch pflegen fast alle Schiffe, die zwischenEuropa und China segeln, in Batavia anzulegen;und überdieß ist es der Mittelpunkt und die Haupimcssedes sogenannten osiindischen Landhandels, der nicht nurvon Europäern, sondern auch von eingebornen India-nern getrieben wird. Man sieht in dem Hasen vonBatavia eine Menge Schiffe der Chinesen und Japa-ner, Schiffe aus Tunkin, Malacca, Cochin - Chinaund der Insel Celebes. In einer so glücklichen Lageist cS diesen beyden Kolonien möglich gewesen, alleSchwierigkeiten zu überwinden, die der feindselige Ge-nius einer ausschließenden Gesellschaft, ihrer Aufnah-me von Zeit zu Zeit in den Weg gelegt hat. Bataviahat überdieß noch das große Hinderniß zu überwinden,daß es vielleicht der ungesundeste Ort auf dem Erdbo-den ist.

Obgleich die englische und die holländische Gesell-schaft, keine beträchtlichen Kolonien, als die beyden soeben erwähnten, angelegt haben: so haben sie doch

beyde sehr ansehnlich? Besitzungen in Ostindien erwor-ben. Allein in der Art und Weise, wie sie die neuerworbenen Unterthanen beherrschen, zeigt sich der wah-

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