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2 (1799)
Entstehung
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591
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ringcr, als jetzt, oder vielmehr gar nicht vorhandenseyn würde: so leiden diese beyden Länder darunter, daßein Theil ihrer Kapitalien in ein Gewerbe gezogen wird,welches zu ihren gegenwärtigen Umständen nicht passer.Es wäre für sie vielleicht besser, wenn sie die ostindischenWaaren andern Nationen abkauften und allenfalls theu-rer bezahlten, als daß sie einen so großen Theil ihres ge-ringen Kapitals in einen Handel stecken, der mit einemso entfernten Lande getrieben wird, bey dem die Zah-lungen so spät eingehen, und dessen Kapital nur eine sokleine O.uantität einheimischer hervorbringender Arbeitbeschäftiget- in einem Lande, wo es an solcher Ar-

beit so sehr fehlet; wo so wenig geschehen und so viel zuthun ist.

Wenn daher in diesem oder jenem Lande kein un-mittelbarer Handel nach Ostindien, ohne eine ausschlie-ßende Gesellschaft getrieben werden kann: so folgt dar-aus nicht, daß nun eine solche Gesellschaft errichtet wer-den müsse; sondern es folgt, daß ein solches Land, un-ter solchen Umständen, gar nicht unmittelbar nach Ost-indien handeln sollte. Daß Gesellschaften dieser Art zuBetreibung dieses Handels nichts weniger als nothwen-dig sind, beweiset das Beyspiel der Portugiesin, dieihn langer als ein ganzes Jahrhundert ganz allein inHänden hatten und ohne ausschließende Gesellschafttrieben.

Man wendet ein: kein einzelner Kaufmann habeVermögen genug, in den osiindischen Hafen Factorenund Agenten zu halten, um den zu Zeit zu Zeit dahingesendeten Schiffen Waaren zu verschaffen; wenn dießaber nicht geschahe, so würden die Schiffe oft, aus

Man-