So ungerecht indessen dergleichen Verbothe stvn mögen:so wenig haben sie bisher den Kolonie» geschadet. DieLändereyen ünd noch so wohlfeil, und die Arbeit ist folg.lich so theuer, daß die Kolonisten fast alle feinern Ma-nufacturwaaren wohlfeiler aus dem Mukterstaate einfüh-ren könnet,, als sie dieselben selbst zu verfertigen im Stan-de wären. Wenn sie daher auch solche Manufakturenhatten anlegen dürfen: so wurde» sie es Loch, bey ih-rer jetzigen Cultur, um ihres eigenen Vortheils willen,Unterlasten haben. Auf der Slufe, wo sie stehen, sinddiese Verbothe, die übrigens ihren Gewerbsteiß nichtschwachen, und ihn von keiner sclbstgewählten Thätig,keit zurück halten, bloß unnütze Zeichen einer Sklave-rei), die ihnen ohne gültige Ursache, durch die gründ-lose Mißgunst der Kaufleute und Manufacturisien desMutterstaatS auferlegt worden ist. Bey einem höhernGrade der Cultur möchten sie wirklich drückend undunerträglich seyn.
So wie Großbritannien einige der wichtigsten Er-zeugnisse der Kolonien bloß auf seinen eigenen Markt ein-schränkt: so giebt eö hingegen einigen derselben auf die-sem Markte wiederum einen Vorzug, theils dadurch, daßes dieselben Erzeugnisse, wenn sie aus andern Landerneingeführt werden, mit höhern Abgaben belegt, theilsdadurch, daß es auf ihre Einfuhr aus den Kolonien Prä-mien fetzt. Auf jene Weise giebt es dem Zucker, To-back und Elfen aus seinen Kolonien einen Vorzug; undauf diese, ihrer rohen Seide, ihrem Hanfe und Flachse,ihren, Indigo, ihren Schiffbaumarerialien und ihremVauholze. So viel ich habe in Erfahrung bringenkönnen, ist die letztere Art, die Kolonieerzeugnisse zu be-
günsti-