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weder in Mexico noch Peru Zugvi-H. Das Lama warihr einziges Lastthier, welches roch nicht einmahl dieScärke eines gemeinen Esels gehabt zu haben scheinet.Der Pflug war ihnen unbekannt. Sie kannten den Ge-brauch des Eisens nicht. Sie hatten weder gemünztesGeld, noch ein anderes eingeführtes Werkzeug zumHandel. Der Handel wurde bloß durch Tausch getrie-ben. Eine Art hölzernen Spatens war ihr vornehm-stes Ackergerach. Sie gebrauchten scharf gemachteSteine als Messer und Beile; der Fischgräten und derharten Sehnen gewisser Thiere bedienten sie sich zumLuchen; und dieses scheinen ihre vorzüglichsten Werk-zeuge gewesen zu seyn. Unter solchen Umstanden konn-ten diese Lander wohl unmöglich so angebauet und, culti-vut seyn, als nunmehr, da sie mit allen Arten euro-päischer zahmer Thiere reichlich versehen sind, und dader Gebrauch des Eisens, des Pfluges und vieler euro-päischen Künste bey ihnen eingeführt morden ist: Die
Volksmenge jedes Landes sieht aber mit dem Grade sei-ner Cultur im Verhältnisse. Ungeachtet der grausamenAusrottung der Eingebornen, die eine Folge der Er-oberung war, sind diese beyden großen Reiche vermuth-lich jetzt bevölkerter, als sie jemahls vorher waren; auchsind die jetzigen Einwohner von den vorigen gewiß sehrverschieden: dem, wir müssen, denke ich, einräumen,daß die spanischen Kreolen die alten Indianer in vieler-lei) Betrachte übertreffen.
Nächst den spanischen Besitzungen sind die portugie-sischen in Brasilien die ältesten unter allen, die von eu-ropäischen Völkern in Amerika herrühren. Da aberdaselbst lauge nach der ersten Entdeckung, weder Gold-
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