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Ländereyen sie in den Stand, sich auf eben die Weissansäßig zu machen, wie ihre Aeltern vor ihnen sich an;säßig gemacht hatten.
In andern Ländern verschlingen die Renten undEewiimste den Arbeitslohn; und die beyden hohemStände des Volks unterdrücken den niedern Stand.In neue» Kolonien hingegen nöthigt der eigene Vortheilder beyden höhern Stände, den niedrigen edelmüthizund menschlich zu behandeln, wenigstens da, wo dieseeniedere Stand nicht aus Sklaven besteht. Wüste, vonNatur shr fruchtbare Ländereyen, sind für einen sehrgeringen P, eis zu haben. Die Vermehrung der Ein-künfte, welche der Eigenthümer, der immer selbst Land-nmrh ist, von dem Anbaue der Ländereyen erwartet, be-stimmet seinen Gewinn, und dieser ist unter solchen Um-stände» insaemein sehr groß. Allein dieser Gewinn kannohne die Arbeit anderer Leute bey der Urbarmachung deSBodens und dein Anbaue desselben nicht erhalten wer-den; und das Mißverhältniß zwischen dem großen Um-fange des Landes und der in neuen Kolonien gemeini-glich geringen Bevölkerung, macht es dem Landwirthsschwer, Leute zu dieser Arbeit zu bekommen. Er darfdaher mit den Arbeitern nicht lange dingen, sondernmuß bezahlen, was verlangt wird. Hoher Arbeitslohnbefördert die Bevölkerung. Die Wohlseilheit und Frucht-barkeit guter Ländereyen macht Muth, sie anzubauen,und seht den Eigenthümer' in den Stand, diesen hohenArbeitslohn bezahlen zu können. In dem hohen Ar-beitslöhne steckt der Preis der Länderey beynahe allein;und ob er gleich, als Arbeitslohn betrachtet, sehr hochist: so ist er doch als der Preis von etwas so sehr ein-Smiih Unters. 2, Th. H h trägst«