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Allein die Lander, welche Columbus auf diese«- undauf seinen folgenden Reisen entdeckte, entsprachen denengar nicht, die er gesucht hakte. Start cer Reichthü-mer, der Cultur und Bevölkerung von China und Jn-doslan, fand er in Sanct Dorningo und «n allen übri-gen Theilen der neuen Welt, so weit er sie beiuchre,bloß Länder, die ganz mit Wäldern bedeckt, unange-bauet, und nur von etlichen Stämmen nackender undelender Wilden bewohnt waren. Indessen war er dochsehr geneigt, sie für dieselben Länder zu haben, dieMarco Polo, der erste Europäer, der China oder Ost-indien besucht, oder wenigstens eine Beschreibung da-von hinterlassen hat, beschrieben hatte. Die allerge-ringste Aehnlichkeit, wie zum Beyspiel zwischen Cibao,dem Naiven eines Gebirges auf Sanct Domingo, unddein Gebirge Cipango, dessen Marko Polo erwähnt,war oft, dem klarsten Augenscheine znm Trotze, hin-reichend, ihn in seinem LiebliugSvorurtheile zu bestärken.In seinen Briefen an Ferdinand und Isabellen nannteer die von ihm entdeckten Länder Indien. Er zweifeltegar nicht daran, daß sie das äußerste Stück der vonMarco Polo beschriebenen Landet- waren, »nd daß sienicht weit vom Ganges, oder von 'Alexanders Erobe-rungen entfernt lagen. Auch da er an« Ende überzeugtwurde, daß sie etwas ganz anderes waren, schmeichelteer sich doch noch, daß diese reichen Lander in der Nähesinn müßten, und er suchte sie also auf einer folgendenReise langst der Küste von Terra firma und gegen dieLandenge von Darien zu.
Diesem Irrthume des Columbus zu Folge habendiese unglücklichen Länder den Namen Irrdien auf immerGg 4 behal-