Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
462
Einzelbild herunterladen
 

462

soviel kosten, als der Unterschied ausmacht, der zwi-schen der Quantität ungemünzten Goldes, den sie ent-halten sollte, lind der, welche sie wirklich enthält, vor-handen ist.

Wenn also der Staat die Münzkosten tragt: soUnterwirft er steh nicht nur einer kleinen Ausgabe, son-dern er entbehrt auch eine kleine Einnahme, die er durcheine angiinessenü Abgabe erhekc» könnte; und wer er derBank, noch irgend einer Privatperson widerfährt durchdiese unnütze Freygebigkeit die allergeringste Wohlthat.

Indessen würden eS die Vorsteher der Bank ver-muthlich ungern sehen, wenn einer SpcculatioN zu Ge-fallen, die ihnen keinen Gewinn verspricht, und se nurvor alb m Verluste sichern will, ein Schla na? :tz einge-führt würde. Bey der jetzige!, Beschaffenheit eer Gold-münze, und so lange man sie noch »ach dem Gew'thteempfängt, würden sie bey einer solchen Veränderung ge-wiß nichts gewinnen. Sollte aber der Gebrauch, dieGoldmünze zu wägen, einmahl abkomme» w-Ich eswahrscheinlicher Weise geschehen wird und sollte dasGold so leicht werden, als es vor dem letztem Umprag.ngeworden war: so würde der Gewinn, oder eigentlicherzu reden, das Ersparniß der Bank, als eine Folge deseingeführten Schlagschatzes, ohne Zweifel sshr beträcht-lich seyn. Die englische Bank ist die einzige Gesell-schaft, welche eine große Quantität Barran in die üdüuzeschickt, Und die fast der jährlichen Münzkosten fallenganz oder beynahe auf sie all in. Wenn es beu diesemjährlichen Ausmünzen nur darauf ankäme, den unver-meidlichen Verlust und das nothwendige Abnutzen derMünze zu ersetzen: so würde die Summe sich selten über'

fuissä'g