im Emkaufe und Verkaufe seiner Waaren, daß er mitdemselben Kapitale weit mehr Geschäfte bestreuen kann.So wie der eine seine Arbeit um vieles wohlfeiler zu ver-fertigen im Stande ist: so kann der andere seine Waaregemeiniglich um etwas wohlfeiler geben, als wenn seinKapital und seine Aufmerksamkeit auf mehrerley Gegen-stände vertheilt werden. Die meisten Mauufacturistenkönnen ihre eigene verarbeitete Waare nicht so wohlfeilim Einzelnen verkaufen, als ein aufmerksamer und thä-tiger Kräm r, der sich mit weiter nichts adgiebt, als bisWaare im Ganzen einzukaufen und im Einzelnen wiederzu verkaufen. Die meisten Landwirthe können noch vielweniger ihr Getreide zur Versorgung der Einwohner ei-ner Stadt, die vielleicht vier oder fünf Meile» entlegenist, so wohlfeil im Einzelnen verkaufen., als ein auf-merksamer und thätiger Gekrcidehändler, dessen einzigesGeschäft darin besteht, Getreide im Ganzen einzukaufen.Verrathe davon auszuschütten, und Theilweise wiederzu verkaufen.
DaS Gesetz, welches dem Mauufacturisten verboth,das Gewerbe eines Krämers zu treiben, suchte diese ge-theilte Anwendung des Kapitals schneller zu erzwingen,als außerdem geschehen seyn würde; das Gesetz, welchesden Landwirth nöthigte, zugleich mit Getreide zu han-deln, suchte diese getheilte Anwendung zu erschweren.Veyde Gesetze waren offenbare Verletzungen der natürli-chen Freyheit, und folglich ungerecht. Sie waren aberauch eben so unpolitisch als ungerecht. Jeder Gesellschaftist daran gelegen, daß Dinge dieser Art weder erzwun-gen, noch erschweret werden. Wer seine Arbeit, odersein Vermögen auf mehrerley Geschäfte verwendet, als
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