Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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421
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selbst verarbeiten Waaren im Einzelnen zu verlausen:so hätte er sie doch nicht wohlfeiler geben können, als dergemeine Krämer. Welchen Theil seines Kapitals erauch auf seinen Laden verwendet haben möchte: so hat-te er ihn doch seiner Mauusaetur entziehen müssen.Ilin sein Geschäft auf gleichem Fuße mit seinen Mitwer-bcrn forttreiben zu können, müßte er nicht nur von dereinen Seite als Manufacturist, sondern auch von derandern, als Krämer gewonnen haben. sey, zumBeyspiel, in der Stadt, worin er lebt, Zehen vow Hün-din t des Kapitals der gewöhnliche Gewinn sowohl desManufactmisten, als des Krämers: so müßte er als-dann auf jedes Stück seiner Waare, das er im Ladenverkaufte, einen Gewinn von zwanzig vom Hundertschlagen. Indem er es aus seiner Werkstatt in seinenLaden brachte, mußte er es nach dem Preise schätzen, fürden er es an einen Krämer, der im Ganzen einkauft,hätte verkaufen können. Wenn er cS geringer anschlug:so verlor er einen Theil des Gewinns von seinem Ma-mifacturkapitalc; wenn er hingegen aus feinem La-den verkaufte, und nicht eben den Preis erhielt, für wel-chen es ein Krämer verkauft haben würde: so verlor ereinen Theil des Gewinns von seinem Handelskapitale.Ob es also gleich scheinen möchte, daß er einen doppel-ten Gewinn bey demselben Stück Waare gemacht habe:so bekam er doch, weil diese Waare nach und nach ei-nen Theil zweyer verschiedenen Kapitalien ausmachte,nur einen einfachen Gewinn von dem ganzen darauf ver-wendeten Kapitale; und wenn er weniger als seinen ge-wöhnlichen Gewinn bekam: so büßte er ein, und benutz-te sein ganzes Kapital nicht so gut, als die meisten sei-ner Mitbürger.

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