Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
414
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gen dieses Hasses entgehen sollte, die am Ende des Iah.res ihm übrig bleibende Quantität Getreide, wofern dienächste Ernte gut ausfällt, viel wohlfeiler verkaufen, alser sie Zuvor hatte verkaufen können.

Ware es einer großen Kausmannsgesellschast in derThat möglich, sich in den Besitz der ganzen Ernte einesweicläuftigen Landes zu setzen: so würde es vielleicht ihrVortheil seyn, damit eben so zu verfahren, wie die Hol-länder mit dem Gewürze der molukkischen Inseln verftch-reu sollen, nehmlich einen beträchtlichen Theil davon zuvernichten, oder wegzuwerfen, damit der Uebcrrest inhohem Preise erhalten werde. Allein es kann selbstdurch den Zwang des Gesetzes kein so ausgebreitetes Mo-nopol in Absicht aus das Getreide eingeführt werden; undallenthalben, wo das Gesetz Freyheit des Handels ge-stattet, könnte, unter allen Waaren, das Getreide amwenigsten durch das Vermögen einiger großen Kapitali-sten, die den größten Theil davon aufkauften, unter einMonopol gebracht werden. Nicht nur ist der Werthdesselben weit größer, als daß etliche Privatpersonen esanzukaufen im Stande waren; sondern, gesetzt auch, siewären es zu thun im Stande: so macht doch die Artund Weise, wie das Getreide gewonnen wird, diesesAufkaufen ganz unmöglich. Da es in jedem civilisirtenLande diejenige Waare ist, von welcher, unter allen,jährlich am meisten verbraucht wird: so wird auch aufden Getreidebau jährlich mehr Arbeit, als auf die Her-vorbringuug irgend einer andern Waare verwendet. Sobald vom Felde kömmt, wird es natürlicher Weiseunter eine größere Menge von Eigenthümern, als ir-gend eine andere Waare vertheilet, und diese Eigenthü-mer