Verhältniße siehe. Das Interesse des inländischen Ge-trcioehandlers isi das nehmliche. Wenn er das Volkin diesem Verhältnisse versorget: so wird er sein Getrei-de wahrscheinlich zu dem höchsten Preise und mit demgröhlen Gewinne verkaufen. Seine Kenntniß von derBeschaffenheit der Ernte, und von seinem täglichen, wö-chentlichen und monatlichen Absätze setzt ihn in den Stand,mit mehr oder weniger Genauigkeit zu beurtheilen, wiefern das Volk wirklich versorgt isi. Ohne den Vortheildesselben zur Absicht zu haben, wirb ihn sein eigener Vor-theil antreiben, das Volk in Zeiten des Mangels ebenso zu behandeln, wie ein vorsichtiger Befehlshaber einesSchiffes zuweilen seine Mannschaft behandeln muß.Wenn dieser vorher sieht, daß die kebensmittel nicht zu-reichen werden: so bricht er etwas an der für sie bestimm-ten Kost ab. Sollte er dieses auch zuweilen, aus über-triebener Vorsicht, ohne wirkliche Noth thun: so sinddoch alle Beschwerden, die das Schiffsvolk dadurch lei-den möchte, sehr unbeträchtlich gegen die Gefahr, dieNoth und das Verderben, denen es bey einem mindervorsichtigen Verfahren ausgesetzt seyn würde. Ob derinländische Getreidehandler gleich, aus übertriebenemEeiße, ebenfalls den Preis seines Getreides zuweilen hö-her treibt, als der Mangel des Jahres erfordert: so sinddoch alle Beschwerden, die für das Volk aus seinem Ver-fahren entstehen, und die es vor einer Hungersnoth amEnde des Jahres sichern, gegen das, was es durch ei-nen leichtsinnigern Verkauf zu Anfange desselben, würdeauszustehen gehabt haben, nur unbedeutend. Der Ge-treidehändler selbst läuft, durch übertriebene Gewinnsuchtam meisten Gefahr. Er macht sich nicht nur überhauptverhaßt, sondern er muß auch, wenn er gleich den Fol-gen
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