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2 (1799)
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Verbrauchs ausführt; und viertens, des Zwischenhänd-lers, der Getreide einführt, um es wieder auszuführen.

I. Das Interesse des inländischen Getreidehand-lerS und das Interesse des Volkes überhaupt, sind, soentgegengesetzt sie beym ersten Anblicke scheinen mögen,selbst in Jahren des größten Mangels, völlig einerley.Das Interesse des Händlers ist, den Getreidepreis sohoch Zu treiben, als der wirkliche Mangel des Jahrs eserfordert, und es kann nie sein Vortheil seyn, ihn hö-her zu treiben. Indem er den Preis erhöhet, schränkter den Verbrauch ein, und zwingt jedermann, mehroder weniger, insonderheit aber die untern Klassen desVolks, zu sparen und Haus zu halten. Vermindert er,durch Erhöhung dcö Preises, den Verbrauch so sehr,daß der Vorrarh des Jahres wahrscheinlich größer ist,als der jährliche Verbrauch, und daß er über die nächsteErnte hinaus reicht: so läuft er Gefahr, nicht nur ei-nen großen Theil seines Getreides durch natürliche Ursa-chen zu verlieren, sondern auch den Ueberrest zu einemniedrigern Preise, als er etliche Monate zuvor hätte ha-ben können, zu verkaufen. Treibt er den Preis nichthoch genug, und schränkt er den Verbrauch so wenig ein,Laß der Verrath, den das Jahr liefert, zu dem Ver-brauche dieses Jahres nicht hinreicht: so verliert er nichtnur einen Theil des Gewinns, den er sonst hätte habenkönnen: sondern er setzt auch das Volk der Gefahr aus,vor Ende des Jahrs anstatt die Beschwerden der Theu-rung, das Elend einer Hungersnoth zu leiden. Es istdem Interesse des Volks gemäß, daß sein täglicher,-chentlicher fund monatlicher Verbrauch mit dem Ertrageder jedesmahligen Ernte so genau als nur möglich, im

Ver-