Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
406
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Viertens, machen die Hantige in vielen Theilenvon Schottland, in gewisse» Jahreszeiten, einen an-sehnlichen Theil der Nahrungsmittel des gemeinen Man-nes aus. Durch eine Prämie, die auf die Herab-setzung ihres Preises be»m einheimischen Verkaufe wirkte,könnte einer gießen Menge unserer Mitbürger, die sichwahu,ch nicht im Ueberstuffe befinden, Erleichterungverschaffet werden. Allein zu solch einem guten Zwecceträgt die Prämie auf den Haringsfang mir bedecktenSchiffen nichts bey. Sie hat unsere Bookfischcrey zuGrunde gerichtet, und diese ist doch, zur Versorgung deseinheimische» Marktes bey weitem die geschickteste: dahingegen vermöge der Ausfuhrprämie von 2 Sch. 8 Pf.auf das Faß, der größte Theil, das ist, mehr alszwey Dritte der mit bedeckten Schiffen gefangenen Hä-ringe aus dem Lande geht. Vor dreyßig bis vierzigJahren, ehe die obige Prämie eingeführt war, fill,wie man mir versichert hat, sechzehn Schillinge für aSFaß, der gewöhnliche Preis der Häringe gewesen! seyn.Vor zwölf bis fünfzehn Jahren, ehe die Bootfischereyganz eingegangen war, hat das Faß siebzehn bis zwan-zig Schillinge, und seit den letzter» fünf Jahren, fünfund zwanzig Schillinge gekostet. Indessen mag dieserhohe Preis von dem wirklichen Mangel der Häringe ander schottländischen Küste herrühren. Auch muß ichanmerken, daß das hölzerne Gefäß, welches gewöhn-lich mit den Haringen verkauft wird, und dessen Preisin allen vorherigen Angaben mit begriffen ist, seil demAnfange des amerikanischen Krieges, auf das doppeltedes vormaligen Preises, oder von drey auf ffchs Schil-linge gestiegen ist. Eben so muß ich anführen, daßdie Nachrichten, die ich von den Preisen der ältern Zei-ten